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Japanisch Schritt für Schritt nicht mehr als eBook

Band 1 und 2 von „Japanisch Schritt für Schritt“ werden in Zukunft nicht mehr als eBook erhältlich sein. Das komplexe Layout mit den vielen japanischen Schriftzeichen in unterschiedlichen Größen und Anordnungen lässt sich offenbar nicht ordentlich ins epub-Format bringen, sodass die eBooks unübersichtlich wirken und die als Bitmap umgesetzten Zeichen schwer zu lesen sind.

Deshalb habe ich mich dazu entschlossen, die eBook-Ausgaben entfernen zu lassen.

5 Kommentare zu “Japanisch Schritt für Schritt nicht mehr als eBook

  1. Sehr geehrte Autoren, ich habe mir vor einiger Zeit das ebook Teil 1 gekauft. Es stimmt schon, dass das Layout nicht wirklich perfekt ist, jedoch kann ich alles lesen.
    Der Vorteil für mich liegt darin, dass ich über Skype meinen Bildschirm mit meiner japanischen Freundin teilen kann und somit ist sie in der Lage, mir beim Lernen zu helfen.
    Für Band 2 bedeutet das also jetzt für mich, dass ich das Papierbuch in seine Seiten zerlege, einscanne, um es dann als PDF-Datei wieder gemeinsam verwenden zu können. Was für ein Aufwand!
    Nebenbei wird es für mich im fortgeschrittenen Alter immer schwieriger, Papierbücher zu lesen. Beim ebook passe ich einfach die Schriftgröße und Helligkeit an und schon geht es auch ohne Brille, was sehr angenehm ist.

    Ich möchte Ihnen also sagen, dass ich Ihre Entscheidung sehr bedauere, dass Sie sich für die Entfernung der ebooks entschieden haben.

    Viele Grüße
    Roger Markwart

    • Enttäuschung darüber, dass JAPANISCH SCHRITT FÜR SCHRITT nicht mehr als eBook erhältlich ist, können wir gut nachvollziehen. Gerade weil wir gesehen haben, dass die eBooks gerne gekauft und nur sehr selten zurückgegeben wurden, haben wir mit der Entscheidung langegezögert. Aber wenn im eBook (abhängig vom Lesegerät) Teile fehlen und andere praktisch unlesbar sind, muss man die Reißleine ziehen – als professionelles und kommerzielles Produkt ist das für uns nicht akzeptabel.

  2. Die Schriftzeichen als Bitmap umzusetzen ist ein großer Fehler. Wer hat das verbrochen? Japanische Ebooks von einem deutschen Dienstleister erstellen zu lassen, das klappt leider nicht, man muss sich selbst darum kümmern.

    Harry Potter gibt es als Ebook auf Japanisch, die kostenlose Leseprobe reicht schon zum schauen wie das dort technisch gelöst ist, es ist eigentlich kein Problem. Sicher funktioniert dies nicht auf _allen_ Readern, dazu gibt es einfach zu viele Modelle auf dem Markt, aber darauf braucht man auch keine Rücksicht zu nehmen.

    Wer Interesse an Japanisch hat muss eben auch einen Ebook Reader wählen der Japanisch nativ unterstützt, die Auswahl ist hier eigentlich gar nicht so schlecht, mit Kindle und Kobo gibts mindestens zwei große Hersteller und dann gibts eh noch Smartphones & Co wo man nur eine passende App finden muss.

    Eine digitale Version wäre insb. beim Wortschatz interessant um einen Vokabeltrainer wie Anki damit füttern zu können.

    • Lieben Dank für den Kommentar. Leider war Books on Demand nicht in der Lage, von JAPANISCH SCHRITT FÜR SCHRITT eBooks zu erstellen, die auf den gängigen Lesegeräten vollständig und lesbar angezeigt werden. Ich habe zum Beispiel gesehen, wie die eBooks auf einem MacBook aussahen, und mit dieser Darstellung konnte man definitiv nicht arbeiten. Das Problem liegt nicht nur in der Umsetzung der japanischen Schriftzeichen als Bitmaps, sondern auch an dem komplexen Layout, bei dem ich zugegebenermaßen auf die Printausgabe hin gearbeitet habe, nicht auf das eBook hin. Bei einem Roman wie Harry Potter sieht das anders aus. Wie schwierig ein Lehrbuch-Layout mit Textfeldern, Tabellen, Listen und Illustrationen umzuformatieren ist, zeigt der Umstand, dass auch große Lehrbuch-Verlage wie Hueber oder Klett/Langenscheidt die meisten Lehrbücher nicht als eBook-Ausgabe herausbringen. Mein Fehler war, es blauäugig zu versuchen, nur um dann sehen zu müssen, dass es nicht funktionierte.
      Natürlich wäre es theoretisch möglich, unsere Lehrbücher so komplett umzuarbeiten, dass ein ePub-Profi eine brauchbare eBook-Ausgabe davon erstellen könnte, doch der Arbeitsaufwand dafür ist für uns nicht zu stemmen bzw. würde das Veröffentlichen weiterer Lehrbücher enorm verzögern.
      Zum Thema Anki (oder Memrise, etc.) möchte ich folgendes sagen – ich hoffe, dass es nicht schnippisch klingt: Wer diese Programme für sich selbst verwendet, wird beim manuellen Eingeben (also beim altmodischen Abtippen) der Vokabeln schon einen großen Lerneffekt erzielen, vermutlich einen größeren als beim späteren Durchgehen der Vokabeln. Je mühsamer das Füttern, desto besser. Dass solche Decks mit anderen Usern geteilt werden können, ist nicht in unserem Interesse, denn in das Buch sind viele hundert Arbeitsstunden geflossen, und wir werden mindestens versuchen zu verhindern, dass der Inhalt von jedermann aus dem Netz gesogen werden kann. Auch unter diesem Gesichtspunkt sind eBooks für uns nicht das ideale Medium. Das mag ebenso altbacken wie egoistisch klingen, aber wir können nur weiter Lehrbücher produzieren, wenn wir auch davon leben können.

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